Freitag, 26. Juni 2015

Gastpost: Nhi von Narcoticarts

Das ist neu. Und bestimmt ist es auch total gut. Das erste Mal ein Gastpost auf meinem Blog.
Die liebe Nhi von Narcoticarts schreibt auf ihrem Blog über ihr Leben, Feminismus, Veganismus, Poetry Slam und so ganz nebenbei modelt die hübsche junge Dame auch gern bei Fashionshootings.
Ihr Blog ist definitv eure Aufmerksamkeit wert – also schaut mal vorbei. Aber jetzt kommt an dieser Stelle erstmal ihr Gast-Artikel. Viel Spaß!

   Eure









Ein Beitrag über vegane Gesichtspflege? Ja hallo liebe Frau von Farbe Leser_innen! Ich bin Nhi und erzähle euch heute, wie man sein Gesicht günstig und ohne tierische Produkte reine macht. Bereit? Dann los.

Bis vor kurzem habe ich mir gedacht, dass ein Schwapp Wasser morgens und abends reichen muss. Mittlerweile ist die Gesichtspflege aber zu einem schönen Ritual vorm Schlafengehen geworden.
Zuerst schminke ich mich mit Kokosöl ab.
Ich mag es einfach wie ein Raffaello zu riechen. Die Kokosölvariante entstand eher aus der Not hinaus, da nichts anderes im Haus war, also zweckentfremdete ich kurzerhand meine Bodylotion. Seitdem mag ich das sauber-gepflegte Gefühl rund um die Augen-Partie.

Danach lasse ich meinen Konjac Schwamm quellen.
 Das Teil sieht im trockenen Zustand wie ein Türstopper aus, ist komplett vegan und günstig in der Drogerie zu bekommen. Angeblich soll das kleine Schwämmchen gegen Unreinheiten wirken, aber ich finde es toll, um die Seife (Spoiler) damit aufzutragen und das Aufquellen erinnert mich an die Zauberhandtücher, die ich als Kind hatte.

Wie eben schon gelesen nutze ich Seife zur Gesichtsreinigung, um genau zu sein handelt es sich hierbei um Aleppo-Seife.
In zig Foren gelobt wollte ich mich selbst davon überzeugen und nahm den Klops Olivenölseife aus Syrien mit nach Hause. Zugegeben: Die Seife riecht nach einer Mischung aus Erbrochenem und Pups, aber dafür bewirkt sie all die kleinen Wunder, für die sie immer angepriesen wird. Die Rötungen im Gesicht sind kaum noch sichtbar und Pickel bleiben soweit auch aus. Das große Stück hält ewig und ist scheinbar für jede Art der Körperhygiene anwendbar, aber das habe ich noch nicht getestet.

Und da ich nicht nach Mülleimer im Club riechend ins Bett gehen möchte und auch noch etwas Pflege fehlt, kommt nun der letzte Schritt: Gesichtsöl.
Ich bevorzuge jenes von Alverde, der DM-Naturkosmetik-Marke. Es ist für trockene Haut gedacht und duftet nach Wildrösenöl. Ein paar wenige Tropfen reichen schon aus.

Wenn es extra reichhaltig sein soll, dann trage ich noch einen Klecks Ultra Sensitiv Creme (auch von Alverde) auf. Diese Creme begleitet mich seit Jahren und sorgt garantiert für geschmeidige Haut.

So liebe Lackistas. Ich hoffe, euch hat der Artikel außer der Reihe gefallen und wer weiß, vielleicht seid ihr ja etwas inspiriert.



Kommentare:

  1. Interessanter Beitrag! Ich nehme es mit der Gesichtspflege sehr locker, abgesehen vom Reinigen mit Wasser lasse ich ab und zu ein Unreinheiten-vorbeugendes Peeling ran, das wars auch schon. Ich glaube ja, Gesichtsöl wäre nichts für meine Haut, obwohl ich gar nicht so recht weiß, welchen Hauttyp ich habe, das lasse ich beim nächsten Hautarztbesuch mal abklären! :D Nach der Seife werde ich gleich mal recherchieren, da habe ich bisher noch nichts von gehört..

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  2. Gefallen? Auf jeden Fall, sehr unterhaltsam =)

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